Einsatzgerüstsystem zum Schutz vor abstürzenden Gebäudeteilen

Unsere Arbeit beginnt mit dem Baufachberater. Er wird von der Feuerwehr zu einem Gebäude in der Erfurter Innenstadt gerufen, an dem Teile abbröckeln. Kurzerhand fährt er ganz #nachhaltig mit dem Rad zur Einsatzstelle. Die Einschätzung ist, dass hier Sofortmaßnahmen notwendig sind.

Sofort werden die Einheiten alarmiert. Der Zugtrupp rückt als Erstes aus und beginnt mit der Erkundung. Kurze Zeit später treffen die Bergungsgruppe (B), die Fachgruppen Notversorgung/Notizstandsetzung (N) und Räumen (R) ein.

 

Mittlerweile ist die Nacht angebrochen. Die N sorgt dafür, dass alle Einsatzkräfte sehen, was sie tun, indem sie für ausreichende Beleuchtung sorgen. Nebenbei laufen die Vorbereitungen für die Absicherung durch die B und R. Mittels Einsatzgerüstsystem (EGS) bauen die Helferinnen und Helfer ein Schutzgerüst, um die Evakuierung des Wohnhauses zu vermeiden.

Versiert laufen die Arbeiten, der Zugtrupp koordiniert. Kurz nach Mitternacht geht auch die Meldung im Ortsverband ein, dass die vorhandenen Kräfte den Einsatzauftrag abarbeiten können und keine Ablösung nötig ist.

 

Unser Zugführer sagt zum Einsatz "Gute Arbeit haben sie alle geleistet. Sehr zügig und zuverlässig. Tolle Truppe." Sowas geht runter wie Öl. Mittlerweile ist es fast 2 Uhr nachts, jetzt ruft nur noch das Bett.


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