Kommunikation im Krisenfall – wenn jedes Kabel zählt

  • Übungen

Rostock,

Was tun, wenn nach einem Sabotageakt das gesamte Telefonnetz zusammenbricht? Genau dieses Szenario wurde bei der bundesweiten THW-Übung „Hanselink 2025“ in Rostock durchgespielt. Ziel: Der Aufbau eines feldmäßigen, unabhängigen Telekommunikationsnetzes zur Sicherstellung kritischer Infrastrukturen – wie dem Rostocker Hafen.

Die knapp 300 Helferinnen und Helfer der Fachgruppen Kommunikation aus ganz Deutschland bauten dabei ein temporäres, feldmäßiges Kommunikationsnetz auf.

Insgesamt wurden rund 65 km Feldkabel innerhalb von 1,5 Tagen verlegt – davon ca. 6 km im Verbund Leipzig/Chemnitz/Erfurt. Die Verlegung erfolgte nicht nur über Land, sondern teilweise auch durch Gewässer, um eine durchgängige und robuste Verbindung sicherzustellen.

 

Ein gelungener Einsatz, der die bundesweite Zusammenarbeit sowie die technische Einsatzfähigkeit des THW im Bereich Kommunikation eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

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